Die Freie und Hansestadt Hamburg baut ihr Engagement für die Soziale Arbeit weiter aus: Zum Start des neuen Semesters beginnen erstmals 55 Nachwuchskräfte ihr duales Bachelor-Studium Soziale Arbeit – so viele wie nie zuvor! Seit 2020 kooperieren wir dafür erfolgreich mit der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Nach einer Pilotphase und jährlich 40 Studienplätzen wird das Angebot nun deutlich erweitert.
Das Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) und das Praxisbüro Soziale Arbeit des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums (SPFZ) begleiten und koordinieren die Ausbildung. Die Studierenden haben ein anspruchsvolles Auswahlverfahren durchlaufen und konnten ihre künftigen Dienststellen bereits bei einer Ausbildungsmesse wählen. Ob in Bezirksämtern, Fachbehörden, Schulen oder beim Landesbetrieb für Erziehung und Beratung – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.
Der Start ins Studium beginnt im September mit zentralen Einführungstagen im ZAF. Bis zum Semesterbeginn im Oktober lernen die Studierenden ihre Praxisstellen kennen und knüpfen erste Kontakte. Während der sieben Semester wächst der Praxisanteil stetig: Ab dem dritten Semester sind die Studierenden mehrere Tage pro Woche in ihrer Dienststelle und übernehmen zunehmend Verantwortung. Theorie und Praxis sind eng verzahnt – auch durch den Austausch mit Studierenden freier Träger.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Nachwuchskräfte den Bachelor of Arts Soziale Arbeit und die staatliche Anerkennung. Sie verpflichten sich, mindestens drei Jahre im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Dass das duale Studium ein echtes Sprungbrett ist, zeigen rund 120 Absolvent:innen der letzten Jahrgänge, die bereits als Fachkräfte bei der Stadt Hamburg durchgestartet sind.
Du möchtest mehr über das duale Studium Soziale Arbeit erfahren? Dann schau auf unserer Seite Studium Soziale Arbeit vorbei und entdecke, wie du Hamburg mitgestalten kannst!
Hamburg begrüßt 542 neue Lehrerinnen und Lehrer an den staatlichen Schulen – und damit jede Menge frischen Wind, Engagement und Vielfalt. Ob direkt nach dem Studium, über das Lehrertauschverfahren oder als Seiteneinsteiger: Unsere Schulen sind so bunt wie die Stadt selbst und bieten Raum für unterschiedliche Biografien, Talente und Perspektiven.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris betont: „Vielfalt ist bei uns gelebte Wirklichkeit – jede Lehrkraft ist willkommen und bereichert das Kollegium.“ Mit insgesamt 823 neuen Lehrkräften in diesem Jahr und einem Durchschnittsalter von 31,6 Jahren zeigt sich: Hamburg setzt auf die nächste Generation und bleibt als Arbeitgeberin attraktiv und modern. Besonders gefragt sind die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik – aber auch Sport, Biologie und viele weitere Fachrichtungen finden ihren Platz.
Die meisten Neueinstellungen gehen an die Stadtteilschulen, gefolgt von Grundschulen und Gymnasien. Und: Wer sich für den Vorbereitungsdienst entscheidet, startet mit 427 weiteren Nachwuchskräften in die zweite Phase der Ausbildung.
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Ob im Studium, Referendariat, im Traineeprogramm, in deiner neuen Ausbildung oder in einem der über 300 Jobs bei der Stadt – unsere bunte Vielfalt füllt deinen Job mit Sinnhaftigkeit. Und aktuell haben wir rund 150 offene Stellen. Also bewirb dich jetzt auf einen Job, der zu dir passt: Finde hier deinen neuen Job.
Hamburg begrüßt 427 neue Nachwuchslehrkräfte, die jetzt in ihre zweite Ausbildungsphase starten – darunter auch elf Kolleg:innen mit ausländischen Abschlüssen. Traditionell wurden die neuen „LiVs“ (Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst) mit Musik, feierlicher Ansprache und Vereidigung im Großen Festsaal des Rathauses empfangen.
Im Mittelpunkt stand dabei ein klares Bekenntnis zu den Werten unserer Demokratie: Bildungsstaatsrätin Katharina von Fintel betonte, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen – für Vielfalt, Respekt und gegen jede Form von Diskriminierung. Denn Lehrkräfte sind nicht nur Wissensvermittler:innen, sondern auch Vorbilder für gelebte Demokratie.
Die Nachfrage nach einer Ausbildung an Hamburgs Schulen ist weiterhin hoch: Mit 1.062 Bewerbungen auf 427 Plätze ist das Interesse ungebrochen. Besonders beliebt sind die Lehrämter für die Sekundarstufen I und II sowie für Grundschulen. Die neuen LiVs sind im Schnitt 30 Jahre alt, 72 Prozent von ihnen sind Frauen – und die Abschlussnoten sind mit einem Schnitt von 1,64 erneut hervorragend.
Wir wünschen allen Lehrkräften im Vorbereitungsdienst viel Erfolg in der letzten Phase ihrer Ausbildung!